Immobilie verkaufen Feldmoching-Hasenbergl

Immobilie Verkaufen Feldmoching Hasenbergl

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Stadtteil-Übersicht

Feldmoching-Hasenbergl ist der Stadtbezirk 24 im Norden der bayerischen Landeshauptstadt München.

 

Bezirksteile des Stadtbezirks sind Feldmoching, Lerchenau, Hasenbergl und Ludwigsfeld. Darin enthaltene Ortsteile sind Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof und Lerchenauer See.

 

Der Stadtbezirk umfasst weite Bereiche des Münchner Nordens und liegt in der flachen Münchner Schotterebene. Er erstreckt sich von der Dachauer Straße (B 304) im Westen bis zum Hasenbergl im Osten. Der Stadtteil reicht vom DB-Rangierbahnhof München-Nord im Süden bis zur Stadtgrenze im Norden. Markant sind die Dreiseenplatte, die Panzerwiese und Hartelholz, die Regattastrecke Oberschleißheim sowie der Landschaftssee Allacher Lohe.

 

Nachbarbezirke sind Milbertshofen-Am Hart im Osten und Südosten, Moosach im Süden und Allach-Untermenzing im Westen. Im Nordwesten grenzt der Bezirk an die Gemeinde Karlsfeld, im Norden an die Gemeinde Oberschleißheim.

 

Feldmoching ist der flächenmäßig größte und nördlichste Stadtbezirksteil. Dort leben 11.008 Menschen. In ihm liegt der Grünzug Feldmochinger Anger, das Schwarzhölzl, der Feldmochinger See sowie Teile des Feldmochinger Mühlbachs und des Regattaparksees. Feldmoching ist großteils landwirtschaftlich geprägt.

 

Um das Jahr 500 wurde Feldmoching von bajuwarischen Siedlern gegründet. Das zwischen 790 und 803 erstmals erwähnte Feldmohinga ist, wie die bei der Anlage des Fasaneriesees freigelegten Reihengräber zeigen, einer der ältesten und größten bajuwarischen Orte. Der Name ist bezeichnend für eine frühe Gründung und bedeutet »bei den Leuten des Mocho an der waldfreien Fläche«. Es entwickelte sich rasch zum Hauptort im heutigen Münchner Norden mit eigener Kirche (um 700) und Amtssitz. Durch die Gründung Münchens und später den Bau von Schloss Schleißheim (1599) verlor Feldmoching seine Bedeutung. 1818 wurde Feldmoching zwar noch eine selbstständige politische Gemeinde. An den Rändern zur Stadt hin entstanden aber allmählich die „Kolonien“ Fasanerie (seit 1897), Lerchenau (seit 1901) und Harthof (seit 1908). Auf dem 1927 genehmigten Wappen ist im blauen Feld ein silberner Linksschrägbalken mit einem schwarzen Pflug belegt. Am 1. April 1938 wurde die Gemeinde Feldmoching mit ihrem gesamten Gebiet von den Nationalsozialisten nach München eingemeindet. Im Jahr 2003 gestaltete der Documentakünstler Ludger Gerdes den Walter-Sedlmayr-Platz auf der Westseite des Feldmochinger Bahnhofs.

 

Die Lerchenau liegt im mittleren Südteil des Stadtbezirks, zwischen der Gundermannstraße im Norden und den Bahngleisen, die zum Rangierbahnhof Nord führen, im Süden. Im Osten grenzt die Eberwurzstraße das Stadtviertel gegen das benachbarte Hasenbergl ab. Im Westen geht das Viertel nach der Siedlung am Lerchenauer See in die Fasanerie über. Im Norden schließt sich über den Grünzug Feldmochinger Anger der Bezirksteil Feldmoching an. Dort leben 12.744 Menschen.

 

Die Lerchenau ist eine Siedlungskolonie, die ab dem Jahr 1901 im damals noch selbständigen Feldmoching entstand, da die die Bevölkerung im Raum München immer stärker zunahm. Feldmochinger Bauern verkauften an den Rändern zur Stadt hin Grundstücke und es entstanden die Fasanerie (seit 1897), die Lerchenau und Am Hart (seit 1908) mit Gärtnereien und Siedlungshäusern. Der Name ist auf ein früheres, sehr vogelreiches Jagdgebiet für Niederwild der Schlossherren von Schleißheim zurückzuführen. Tatsächlich erwähnt schon Lorenz Westenrieder, als er 1792 einen Spaziergang von Schleißheim aus zur Schwaige St. Georg (Milbertshofen) und weiter über den Würmkanal zur Stadt München beschreibt, die Lerchen: "Die Lerche stieg jezt zum leztenmal gen Himmel, und verguldete sich oben noch einmal im milden Glanz, und, der Lerche vorüber, flog der einsamere Rab". In der weiteren Entwicklung gehörte die Lerchenau zu Feldmoching, wurde nach 1914 eigenständig und mit Feldmoching 1938 nach München eingemeindet.

 

In der Lerchenau liegt die Eggarten-Siedlung, im Westen der Lerchenauer See und der See-Biergarten Lerchenau.

 

Über den Christl-Marie-Schultes-Weg, eine Fuß- und Radwegunterführung unter dem Nordring der Bahn zwischen Wilhelmine-Reichard-Straße und der Straße Am Oberwiesenfeld wird die südliche Lerchenau mit dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld verbunden.

 

Das Hasenbergl liegt im Nordosten des Stadtbezirks. Dort leben heute (2015 je nach Quelle) 25.000 bis 34.387 Menschen.

 

Herkunft des Namens: Auf einem Lehmhügel (Größe: 8 m × 300 m × 1000 m) vier Kilometer südlich vom Schloss Schleißheim wurden ab dem 18. Jahrhundert Hasen für die kurfürstliche Jagd gehegt. Der in der Eiszeit entstandene Lehmhügel, der sich heute westlich der Panzerwiese, zwischen Dülferstraße und Aschenbrennerstraße hinzieht, hieß 1697 Laimpichl. Als hier Kaninchen zur herrschaftlichen Jagd gehegt wurden, änderte sich die Bezeichnung in Küniglberg (1753) und Kaninchenberg (1812). 1809 wurde beim Kaninchenberg die Hasenhütte des Wildhüters erstmals in eine Karte eingezeichnet. Der Name Hasenbergl ist seit ca. 1900 gebräuchlich.

 

1896 wurde der Münchner SC (Deutschlands ältester, unverändert bestehende Hockeyclub) gegründet.

 

Für militärische Zwecke entstand Anfang des 20. Jahrhunderts südlich des Schlosses der Flugplatz Schleißheim. Im nahe gelegenen Wald Hartelholz (nördlich des Hasenbergls) wurden Truppenunterkünfte und Kriegsgefangenenlager angelegt. Nach Kriegsende wurde der Lagerkomplex Hartelholz als Notunterkunft und Flüchtlingslager genutzt, in dem bis zu 4000 Menschen untergebracht wurden.

 

Das Hasenbergl als Wohngebiet entstand Anfang der 1950er Jahre mit ersten Eigenheimsiedlungen. Diese gingen zum Teil aus dem Lagerkomplex hervor, vorrangig jedoch aus dem nahe gelegenen Stadtquartier Harthof. Ab 1957 entstand die Siedlung „Neu-Hasenbergl“ auf dem zuvor gärtnerisch und landwirtschaftlich genutzten Gebiet zwischen Dülfer- und Weitlstraße, Ittlinger- und Rainfarnstraße. Beinahe alle Bewohner errichteten ihr Haus unter großen Entbehrungen selbst. 1964 wurde die Diakonie Hasenbergl gegründet. 1965 folgte die „Siedlung am Hasenbergl“ für 18.000 Menschen zur Bekämpfung der Münchner Nachkriegs-Wohnungsnot. Die Großsiedlung sollte: „modern, großzügig und grün“ sein. Architekten waren u.a. Ernst Maria Lang und Ernst Böllemann. Hier errichteten sieben gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften, darunter die Neue Heimat, Südhausbau, GWG und das Evangelische Siedlungswerk in Bayern, Sozial- und Eigentumswohnungen für die einkommensschwache Bevölkerung. Auch später expandierte der große Siedlungskomplex, so in jüngster Zeit durch die Siedlung Nordhaide auf der zu Harthof gehörenden Panzerwiese.

 

Bis in die 1970er Jahre mangelte es im Hasenbergl an wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Kirchen, Gewerbe oder Verkehrsanbindung; der Stadtteil galt auch aufgrund der vorangegangenen demographischen Entwicklung als sozialer Brennpunkt. Durch neue Bauprojekte wie die Verlängerung der U-Bahn-Linie 2, das Einkaufszentrum Mira und Studentenwohnheime in der Siedlung Nordheide wurde die Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten entscheidend gesteigert und der Stadtteil erfolgreich erneuert. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist das integrierte Handlungskonzept Soziale Stadt.

 

In Lerchenau-Ost liegt das Virginia-Biotop.

 

Im Oktober 2012 wurde das Kulturzentrum 2411 eröffnet. Der gesamte Komplex fungiert als Stadtteilzentrum für ca. 80.000 Bürger im Norden der Stadt und beinhaltet zugleich ein Nahversorgungszentrum. Am anliegenden Platz steht die Plastik „Pferd, sich beißend“ des Bildhauers Alexander Fischer.

 

Ab 2019 baut BMW in der Lerchenau das Kompetenzzentrum Batteriezelle.

 

Ludwigsfeld ist der südwestlichste Teilbezirk. Dort leben 3.395 Menschen.

 

Am 1. Dezember 1938 wurde die Gemeinde Ludwigsfeld ein Teil Münchens und ihres 33. Stadtbezirks.

 

Im Norden liegt die Fasanerie. Dort befindet sich auch das Amphibienbiotop Fasanerie.

 

Im Oktober 1810 fand die Vermählung von Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Aus diesem Anlass wurde auch ein Pferderennen veranstaltet. Dies war die Neuauflage des sog. Scharlachrennens, das früher auf der Strecke zwischen dem heutigen Stiglmaierplatz und der späteren Gemeinde Ludwigsfeld ausgetragen worden war. Dieses Rennen aus Anlass der Hochzeit von Ludwig und Therese auf der späteren Theresienwiese war, zusammen mit dem Volksfest, das damals ebenfalls stattfand, der Beginn des Münchner Oktoberfests. Um 1890 erbaute der bayerische Oberst Max von Lutz ein Vollblutgestüt, das im Jahr 1900 schon rund 80 Pferde umfasste. In den Neunzehnhunderdreißigerjahren bis in den Siebzigerjahren wurden auf dem Gelände Reit- und Springturniere ausgerichtet.

 

1990 wurde der Landschaftssee Allacher Lohe angelegt. In der Rubinstraße 14 steht der Tibetisch-buddhistische Kalmückentempel, Deutschlands ältester buddhistischer Tempel, in der Achatstraße 14 steht St. Michael, ein Gotteshaus der Russischen Orthodoxen Kirche.

Fläche:

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:

28,94 Quadratkilometer

61.764

2.134 Einwohner pro Quadratkilometer


Mietrendite

Der Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl war in früheren Jahren als sozialer Brennpunkt deklariert. Auch heute gehört er noch zu den eher einfachen Stadtbezirken der bayerischen Landeshauptstadt. Auch die Immobilienpreise gehören mit zu den niedrigsten in ganz München. Dies lockt vor allem Kapitalanleger an, welche einfache und preisgünstige Wohnungen aufkaufen und eine hohe Rendite erwarten.

 

Für die Profitabilität eines Immobilieninvestments sind die zu erwartenden Mieteinnahmen in Relation zu dem aufgerufenen Kaufpreis zu setzen. Dazu wird häufig die Mietrendite als Kennzahl gebraucht. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis einer Immobilie. Wie sich die Mietrendite in Feldmoching-Hasenbergl in den letzten Jahren über die verschiedenen Größensegmente entwickelt hat, haben unsere Experten nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Immobilie verkaufen Feldmoching Hasenbergl

Für kleine Wohnungen ist ein eher steigender Trend der durchschnittlichen Mietrendite für den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl zu erkennen. Während die Mietrendite im November 2014 noch bei ca. 3,3% lag, stieg diese bis Ende 2017 auf etwa 4,5% an. Dies entspricht einer Steigerung um 1,2 Prozentpunkte oder einer Steigerungsrate von 40% über den Betrachtungszeitraum bzw. ca. 13% pro Jahr. Die Kaufpreise haben sich also in diesem Größensegment über die vergangenen Jahre weit weniger erhöht als die Mietpreise im selben Zeitraum.

Wohnung verkaufen Feldmoching Hasenbergl

Für mittelgroße Wohnungen lässt sich ein eher gegensätzlicher Trend in der Entwicklung der Mietrendite beobachten. Während die durchschnittliche Mietrendite Ende 2014 bei etwa 3,8% lag, verringerte sich diese bis Ende 2017 auf ca. 3,5%. Dies stellt einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte bzw. 8% über den Betrachtungszeitraum dar. Jedoch sind zeitweise sehr große Ausreißer in der Entwicklung der Mietrendite zu beobachten. Somit sollte auf den moderat steigenden Trend nicht zu großes Gewicht gelegt werden.

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Für größere Wohnungen von 80 bis 120 Quadratmeter lässt sich hingegen ein gegensätzlicher Trend ableiten. Im November 2014 betrug die durchschnittliche Mietrendite 3,7%, Ende 2017 nur noch knapp unter 3%. Dies stellt einen Rückgang von 0,7 Prozentpunkten bzw. knapp 20% dar. Für dieses Größensegment ist also festzuhalten, dass sich die Kaufpreise im betrachteten Zeitraum deutlich stärker erhöht haben als die Mietpreise.

Für große Wohnungen ist hingegen ein starker Anstieg der Mietrendite im Stadtbezirk Feldmoching- Hasenbergl zu erkennen. Während die Mietrendite im April 2015 noch bei 2,3% lag, erhöhte sich diese bis Oktober 2017 auf ca. 3%. Dies entspricht einer Steigerung um 0,7 Prozentpunkte und respektive einer Steigerungsrate von 30% über den Betrachtungszeitraum bzw. ca. 10% pro Jahr. In diesem Größensegment sind die Mietpreise also deutlich stärker gestiegen als die Kaufpreise im gleichen Zeitraum.

 

Für den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl ist festzuhalten, dass sich kein einheitliches Bild über die Entwicklung der Mietrendite über den Betrachtungszeitraum feststellen lässt. Während für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter sowie für sehr große Wohnungen über 120 Quadratmeter teilweise deutliche Steigerungen in der Mietrendite über die letzten Jahre hinweg zu erkennen sind, ist für mittelgroße bis große Wohnungen von 80-120 Quadratmeter tendenziell ein Rückgang der Mietrendite zu beobachten. Für Wohnungen zwischen 40 und 80 Quadratmeter ist hingegen eine Seitwärtsbewegung der Mietrendite zu erkennen. Wie sich die Kaufpreise und Mietpreise in Zukunft entwickeln werden, haben unsere Experten für Sie versucht zu prognostizieren. Die Ergebnisse dieser Analysen finden Sie in unserem Bereich Preise und Prognosen.

Aktuelle Marktberichte

Zudem stellen wir Ihnen Marktberichte unserer Immobilienmakler Feldmoching Hasenbergl zur Verfügung.

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