IMMOBILIE Verkaufen Milbertshofen-Am Hart

Immobilie Verkaufen Milbertshofen-Am Hart

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haus verkaufen milbertshofen-am hart - Stadtteil-Übersicht

Milbertshofen-Am Hart ist der Stadtbezirk 11 der bayerischen Landeshauptstadt München.

 

Der Stadtbezirk 11 erstreckt sich als schmaler Streifen zwischen Ingolstädter und Schleißheimer Straße von der Stadtgrenze im Norden bis zum Petuelpark im Süden. Zwischen Heidemannstraße und Euro-Industriepark gehört auch eine kleine Fläche östlich der Ingolstädter Straße zu diesem Stadtbezirk. Im Südwesten (im Bereich Am Riesenfeld) umfasst Milbertshofen-Am Hart auch den größten Teil des Olympiageländes bis hin zur Landshuter Allee im Westen, dem Münchner Nordring bis zur Wilhelmine-Reichard-Straße im Norden und dem Willi-Gebhard-Ufer/Ackermannstraße im Süden. Er besteht aus den drei Teilbezirken: Milbertshofen, Am Riesenfeld und Am Hart.

 

Nachbarbezirke sind Schwabing-Freimann im Osten, Schwabing-West im Süden, Neuhausen-Nymphenburg im Südwesten sowie Moosach und Feldmoching-Hasenbergl im Westen. Im Norden grenzt die Gemeinde Oberschleißheim an.

 

Der südöstliche Teil des Stadtbezirks, Milbertshofen, umfasst das Gebiet der 1913 nach München eingemeindeten namensgebenden Stadt Milbertshofen. Da dort die Industrialisierung relativ früh einsetzte, entstand eine Mischung von Industrie, Gewerbe und Wohnen mit einem hohen Anteil an Sozialbauten. In Milbertshofen leben 20.150 Menschen. An der Ingolstädter Straße liegt der Euro-Industriepark. Durch Sanierung vieler Wohnanlagen und Neubau moderner Wohnungen verwischen sich in jüngerer Zeit die Unterschiede zum benachbarten nördlichen Schwabing. Seit der Verkehr auf dem stark befahrenen Petuelring durch die Eröffnung des Petueltunnels unterirdisch geführt wird, sind Schwabing und Milbertshofen durch den Grünzug Petuelpark miteinander verbunden. 2005 wurde das Kulturhaus Milbertshofen eröffnet, 2007 der anliegende Curt-Mezger-Platz benannt. Dort findet jeden Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr ein Wochenmarkt statt.

 

Am Riesenfeld ist der (süd)westlichste der drei Teilbezirke des Münchner Stadtbezirks Milbertshofen-Am Hart. Dort leben 26.309 Menschen. In ihm liegt der Olympiapark mit dem 56 Meter hohen Olympiaberg, dem 291 Meter hohen Olympiaturm, der Olympiahalle, dem Olympiastadion, der Olympia-Schwimmhalle, dem Olympia-Eissportzentrum, dem Sea Life München, dem ehemaligen Olympischen Dorf, dem Studentenviertel Oberwiesenfeld, dem Viertel Am Oberwiesenfeld, dem Sportzentrum der ZHS und der Technischen Universität sowie den Olympiastützpunkt Bayern. Die verdichtete Bebauung im Olympiadorf ermöglicht ein ruhiges, kindgerechtes Wohnen, da der Autoverkehr innerhalb des Wohngebiets im überbauten Tiefgeschoss unterhalb der Fußgängerebene verläuft. Am Riesenfeld liegen die Museen BMW Group Classic, BMW Welt, BMW Museum sowie der Erinnerungsort Olympia-Attentat. Bevor das Gelände 1966 bis 1972 anlässlich der Spiele der XX. Olympiade 1972 vollständig neu konzipiert wurde, wurde es Oberwiesenfeld genannt und beherbergte ein großes Flugfeld, auf dem bis 1945 die im benachbarten Werk von BMW gefertigten Flugmotoren getestet wurden.

 

Der nördliche Bezirksteil Am Hart (nördlich des Münchner Nordrings) gehörte früher überwiegend zur Gemeinde Feldmoching; nur Kaltherberge und angrenzende Gebiete an der heutigen Ingolstädter Straße waren Teile der Gemeinde Milbertshofen. Am Hart leben 29.029 Menschen. Auf dem südwestlichen Teil der dort noch vorhandenen Freifläche, der Panzerwiese, entsteht seit den 1990er Jahren die Siedlung Nordhaide für mehrere tausend Bewohner. Im Norden schließt sich das Waldgebiet Hartelholz an. Weiterhin prägend ist eine Reihe ehemaliger Arbeitersiedlungen aus der Zwischenkriegszeit, wie die Siedlung Harthof, Am Hart (landschaftlich Hart, bewaldete Anhöhe), Kaltherberge und Neuherberge. Am Hart liegt auch das Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz. Gegenüber dem Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) an der Ecke Knorrstraße/Troppauer Straße erinnert eine Skulptur an die sogenannte Judensiedlung Milbertshofen. Im Süden des Bezirksteils liegt der Euro-Industriepark. 2009 wurde das Mira-Einkaufsszentrum und 2012 das Kulturzentrum 2411 eröffnet. 2016 entstand das Gymnasium München Nord, eine Eliteschule des Sports.

 

Milbertshofen-Am Hart hat von Münchens Stadtbezirken die höchste Zahl an Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe aufzuweisen. Maßgeblichen Anteil daran hat das Stammwerk von BMW und das zugehörige Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). Die Mittelschicht – darunter viele Beamte und Akademiker – ist im Olympiadorf mehrheitlich vertreten. Der Stadtbezirk ist sehr multikulturell und verzeichnet mit 40,2 Prozent den höchsten Ausländeranteil Münchens. Der Dienstleistungssektor, vor allem im westlichen Teil des Euro-Industrieparks, und der öffentliche Bereich mit dem neuen Polizeipräsidium Oberbayern und dem Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz sind inzwischen auch stärker vertreten. Das früher starke Gefälle in der Sozialstruktur zwischen den einzelnen Bezirksteilen hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten ausgeglichen. Nach wie vor hat der Stadtbezirk einen hohen Anteil von Familien mit Kindern. Rund 28 Prozent der Fläche sind Grünanlagen, dazu tragen wesentlich der Olympiapark und die Panzerwiese bei.

 

Zum ersten Mal erwähnt wurde Milbertshofen im Jahre 1149 beziehungsweise 1152 als „Ilmungeshoven“. Das Wort ging wohl aus bewusst undeutlicher Aussprache von Illungshof hervor. Illungshof war die Bezeichnung für einen Einsiedlerhof, auf den man zwangsweise ausgesiedelt wurde – wegen Krankheit oder als Strafe; verständlich, dass die Bewohner dies nicht unbedingt kundtun wollten. Weitere Deutung: Hof des Ilbunch/Ilbung/Ilmung oder Höfe der Ilbunge. Die erste Erwähnung dieses Namens geschah in einer Urkunde, mit der um das Jahr 1140 Graf Konrad I. von Valley seinen ganzen Besitz zu Ilmungeshofen zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Kloster Schäftlarn übergab. Weil die Fläche dieser Schenkung nur als Weideland benutzt werden konnte, machte das Kloster daraus einen Viehhof, also eine Schwaige, die nach dem heiligen Georg St. Georgenschwaige genannt wurde.

 

Zur St. Georgenschwaige gehörten auch abgabenpflichtige Bauern, deren Reichnisse an Getreide in den Speichern des von einem Meister und Laienbrüdem verwalteten Fronhofes bis zum Ausmahlen in nahe gelegenen Mühlen gelagert wurden. Als Mahllohn erhielt er einen Teil des gebrachten Getreides, der Mühlmazze genannt wurde. So hieß er bald Mühlmazzhof, woraus der Ortsname Mühlmatzhofen – Milbertshofen – entstand. Spätere Benennungen waren: 1310 Mülingshoven, 1325 Mülbenhoven, 1336 Mulmantzhoven, 1465 Mülmetzhoven sowie 1468 Milberzhofen. Über 300 Jahre war Milbertshofen in klösterlicher Hand.

 

Zwischen 1466 und 1630 gehörte der Besitz dann der Familie Keferloh. 1658 wurde Milbertshofen für 30.000 Gulden an den Kurfürsten Maximilian II. Emanuel verkauft. Am 10. Januar 1668 erhob Kurfürst Ferdinand Maria die "St. Georgenschwaige zu Milbertshofen" in den Rang einer Hofmark.

 

Nachdem Milbertshofen jahrhundertelang lediglich eine Schwaige gewesen war, begann die Expansion des späteren Stadtteils Münchens erst ab dem Jahr 1800, als Kurfürst Max IV. Joseph das Gut an vier Waldsassener Bauern übergab. Eine zur Schwaige gehörende Kirche wurde 1360 erstmals erwähnt. Reste der im frühen 16. Jahrhundert erbauten alten Georgskirche sind die einzigen verbliebenen Zeugen der Keimzelle Milbertshofens. Das Zentrum des frühen Milbertshofen liegt am Alten St.-Georgs-Platz zwischen Moosacher Straße und Motorstraße. Um 1800 hatte Milbertshofen nur 432 Einwohner.

 

Seit Ende des 19. Jahrhunderts war das Oberwiesenfeld ein Landeplatz für Ballone und Luftschiffe, sowohl militärische als auch zivile. Mit dem verstärkten Aufkommen der Flugzeuge wurde das Oberwiesenfeld ab 1909 als Flugplatz genutzt. Im Jahr 1932 wurden noch etwa 16.000 Fluggäste in Oberwiesenfeld abgefertigt, in den kommenden fünf Jahren verdreifachte sich die Anzahl der jährlichen Fluggäste auf etwa 40.000 Fluggäste pro Jahr.

 

1905 wurde der TSV Milbertshofen gegründet. Im Jahre 1910 erhielt Milbertshofen den Status einer Stadt. Bereits drei Jahre später, am 1. April 1913, wurde die Stadt Milbertshofen nach München eingemeindet. Ein Jahr zuvor war die Neue St.-Georgs-Kirche am Milbertshofener Platz eingeweiht worden. Während der Nazi-Diktatur befand sich ab 1941 in Milbertshofen ein Barackenlager für jüdische Mitbürger, die von dort aus in die verschiedensten Konzentrationslager deportiert wurden. Vom März bis August 1941 errichtet, diente es ab September 1941 bis August 1942 als Wohnghetto für die zwischenzeitlich „entmieteten“ jüdischen Münchner und schließlich als Sammellager für die Deportationen. Die ersten beiden großen Deportationen aus München am 20. November 1941 nach Kaunas (Litauen) sowie am 4. April 1942 nach Piaski (Polen) erfolgten vom nahe gelegenen Bahnhof Milbertshofen.

 

1941 bzw. 1942 wurde nach den Plänen von Karl Meitinger die Hochbunker Lerchenauer Straße, Hochbunker Anhalter Platz, Hochbunker Riesenfeldstraße und Hochbunker Schleißheimer Straße errichtet.

 

Von 1968 bis 1972 wurden große Teile des Oberwiesenfelds für die Olympische Sommerspiele 1972 zum Olympiapark umgestaltet. Dort fanden seither (Stand: November 2015) über 11.500 Veranstaltungen mit mehr als 200 Millionen Besuchern statt.

 

In den 1980er Jahren traf sich im Hinterhof der Nietzschestraße 7b die Münchner Punkszene. Dort spielte auch die Punkband Freizeit 81.

 

2005 wurde das Kulturhaus Milbertshofen, 2010 das Kulturzentrum 2411 gegründet.

 

Am 11. Juni 2008 beschloss der Bezirksausschuss des Stadtbezirks die Umbenennung in Milbertshofen-Am Hart-Olympiadorf, was jedoch in einer späteren Sitzung auf Antrag der Stadtverwaltung auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Man wollte damit verhindern, dass es bei einem etwaigen Zuschlag für die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018 und dem dann nötigen Bau eines neuen Olympiadorfes zu Verwechslungen käme.

Fläche:

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:

13,42 Quadratkilometer

76.629

5.712 Einwohner pro Quadratkilometer


WOHNUNG VERKAUFEN Milbertshofen - am Hart - MIETRENDITE

Der Stadtbezirk Milbertshofen- Am Hart ist aufgrund seiner sehr guten Anbindung an die Münchner Innenstadt sowie der naturnahen Lage über alle Bevölkerungsschichten hinweg sehr beliebt. Mit der Nähe zum Olympiapark sowie zum angrenzenden Stadtbezirk Schwabing mit seinen zahlreichen Bars und Cafés bietet der Stadtteil Milbertshofen ein gutes Gesamtpaket. Dementsprechend haben sich auch die Immobilienpreise in diesem Stadtteil in den letzten Jahren stark erhöht.

 

Aus Investorenperspektive sind jedoch nicht die absoluten Kaufpreise, sondern das Verhältnis von Mietpreisen zu Kaufpreisen entscheidend. Dafür wird oft die Mietrendite als Kennzahl genutzt. Sie setzt die zu erzielenden Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis einer Immobilie. Unsere Experten haben nachfolgend die Entwicklung der Mietrendite für den Stadtbezirk Milbertshofen- Am Hart für Sie analysiert.

Immobilie verkaufen Milbertshofen Am Hart

Für Wohnungen unter 40 Quadratmeter ist ein steigender Trend in der Mietrendite für den Stadtteil Milbertshofen zu erkennen. Während die durchschnittliche Mietrendite im November 2014 noch bei etwa 4% lag, stieg diese bis Ende 2017 auf ca. 4,8% an. Dies entspricht einem Anstieg von 0,8 Prozentpunkten bzw. einer prozentualen Steigerungsrate von 20% über den Betrachtungszeitraum respektive ca. 7% pro Jahr. Die Mietpreise scheinen sich also über den Beobachtungszeitraum hinweg stärker erhöht zu haben als die Kaufpreise im selben Zeitraum.

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Für mittelgroße Wohnungen von 40 bis 80 Quadratmeter lässt sich hingegen eher eine Seitwärtsbewegung in der Entwicklung der Mietrendite erkennen. Ende 2014 sowie Ende 2017 betrug die durchschnittliche Mietrendite etwa 3,5%. Jedoch sind im Zeitverlauf starke Schwankungen der Mietrendite zu erkennen. Diese machen eine valide Aussage über die tatsächliche Entwicklung der Mietrendite schwierig. Der beobachtete Seitwärtstrend sollte also eher im allgemeinen Kontext gesehen werden.

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Für mittelgroße bis große Wohnungen von 80 bis 120 Quadratmetern lässt sich ein ähnlicher Trend erkennen wie für mittelgroße Wohnungen von 40 bis 80 Quadratmeter. Auch hier liegen die Werte für die Mietrendite Ende 2014 und Ende 2017 nahe zusammen. Ebenfalls gab es auch in diesem Größensegment sehr starke Schwankungen der Mietrendite über die Zeit. Somit sollte eine Aussage über die tatsächliche Entwicklung der Mietrendite unter Vorbehalt der Berücksichtigung des Gesamtkontextes gesehen werden.

Für sehr große Wohnungen ist ein leichter Aufwärtstrend der Mietrendite im Beobachtungszeitraum zu erkennen. Während die Mietrendite Ende 2014 bei etwa 3% lag, stieg diese bis September 2017 auf ca. 3,5% an. Dies entspricht einem Anstieg um 0,5 Prozentpunkten bzw. einer Steigerungsrate um 17% über den Beobachtungszeitraum respektive über 5% pro Jahr. Auch in diesem Datensatz gab es starke Schwankungen der Mietrendite über die Zeit hinweg. Deshalb ist auch in diesem Größensegment eine Aussage über die wirkliche Entwicklung der Mietrendite für Milbertshofen schwierig. Auch dieser Trend sollte nicht isoliert und eher im Gesamtkontext gesehen werden.

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Mietrendite in Milbertshofen über die vergangenen Jahre hinweg eher erhöht hat. Dies ist vor allem für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter zu beobachten. In diesem Größensegment sind die Mietpreise im Beobachtungszeitraum also stärker gestiegen als die Kaufpreise. Für die restlichen Größensegmente lässt sich aufgrund der starken Schwankungen kein abschließendes Fazit über die tatsächliche Entwicklung der Mietrendite für den Stadtbezirk Milbertshofen- Am Hart ziehen. Ob sich diese Entwicklung für den Stadtteil Milbertshofen auch zukünftig fortsetzen wird, haben unsere Experten in unserer Rubrik Preise und Prognosen für Sie versucht zu analysieren.

AKTUELLE MARKTBERICHTE UND PROGNOSEN

In unserer Kategorie Preise und Prognosen finden Sie Prognosen der Entwicklung der Immobilienpreise Milbertshofen- Am Hart.

Zudem stellen wir Ihnen Marktberichte unserer Immobilienmakler Milbertshofen-Am Hart zur Verfügung.