Immobilie verkaufen Moosach

Immobilie Verkaufen Moosach

Sie wollen Ihr Haus oder Ihre Wohnung in Moosach verkaufen oder vermieten? Wir halten Sie über die aktuellsten Entwicklungen des Stadtteils auf dem Laufenden.

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Stadtteil-Übersicht

Moosach ist der Stadtbezirk 10 der bayerischen Landeshauptstadt München.

 

Der Stadtbezirk unterteilt sich in die Ortsteile Hartmannshofen, Pressestadt und Borstei. Den Namen verdankt das ehemalige Dorf der Moosach, einem knapp 60 km langen linken Nebenfluss der Isar. Der ursprüngliche Verlauf wird heute als Feldmochinger Bach bezeichnet und seit den Regulierungsmaßnahmen bei Oberschleißheim aus dem Würmkanal ausgeleitet.

 

Der Stadtbezirk liegt im Nordwesten der Stadt und erstreckt sich von der Landshuter Allee (Mittlerer Ring) im Osten über das Rangierbahnhofgelände im Norden und die Waldhornstraße im Westen bis zum Westfriedhof im Süden.

 

Nachbarbezirke sind Feldmoching-Hasenbergl im Norden, Milbertshofen-Am Hart im Osten, Neuhausen-Nymphenburg im Süden, Pasing-Obermenzing im Südwesten und Allach-Untermenzing im Westen.

 

Eine fast ununterbrochene Kette von frühgeschichtlichen Funden lässt den Schluss auf eine kontinuierliche Besiedelung seit 4000 Jahren bis zu der jüngeren Steinzeit zu. Moosach zählt somit zu den ältesten Orten rund um bzw. in München. Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 4. Juni 807. Schon vor 1315 wurde die St.-Martins-Kirche erbaut. Um 1700 wurde die Röth-Linde, Münchens ältester Baum, gepflanzt.

 

1717 errichtete Kurfürst Max Emanuel die Fasanerie, ursprünglich ein Forsthaus zur Fasanenaufzucht, heute ein Biergarten mit 1500 Plätzen im Selbstbedienungsbereich und weiteren 200 Plätze im bedienten Bereich. In den 1960er-Jahren wandelte der Freistaat Bayern das Gebiet in einen Park um.

 

1818 kam Nederling im Zuge der Gemeindebildung zur Gemeinde Moosach.

 

1906 wurde mit dem Bau des Gaswerks an der Dachauer Straße begonnen. Der Ort war bis zum 30. Juni 1913 eine selbständige Gemeinde und wurde bei seiner Eingemeindung ein Teil des 28. Stadtbezirks Neuhausen-Moosach, dem auch der Gemeindeteil Gern der ehemaligen Gemeinde Nymphenburg zugehörte. Bei der Stadtgebietsneugliederung wurden mit Wirkung vom 1. Mai 1996 alle Gemarkungsteile von Neuhausen und Nymphenburg dem gleichnamigen Stadtbezirk 9 Neuhausen-Nymphenburg zugeschlagen. Damit umfasst der Stadtbezirk 10 heute im Wesentlichen wieder das Gebiet der ehemaligen Gemeinde.

 

Für Moosach spielte als Salz- und Handelsweg die Pelkovenstraße eine große Rolle. General Eisenhower hielt 1945/46 dort mehrere Militärparaden ab. Er nächtigte in der Netzervilla.

 

Die städtebauliche Entwicklung begann im Wesentlichen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und kleinere Mietshäuser (freifinanziert, öffentlich gefördert und genossenschaftlich) machen Moosach heute größtenteils zu einem Stadtteil mit geringerer Wohndichte, als in den innenstädtischen Bereichen vorzufinden. Bedingt durch eine intensive Erschließung der noch verfügbaren Bauflächen steigt die Bevölkerungsdichte auch in den Bereichen Moosachs deutlich an. Nach Osten zu verdichtet sich die Bebauung mit der Olympia-Pressestadt und mit Wohnanlagen aus der Zwischenkriegszeit. Bemerkenswert ist die zwischen 1924 und 1930 errichtete Mustersiedlung Borstei in der Südost-Ecke des Bezirks.

 

In der Pelkovenstraße befindet sich die älteste Kirche und daneben das ehemalige Pfarrhaus. Die Kirche gehört der Pfarrei St. Martin an. Das ehemalige Pfarrhaus ist inzwischen vermietet. Daneben wurde eine Stele zu Ehren von Papst Benedikt XVI. errichtet, der 1951 als Joseph Aloisius Ratzinger in St. Martin seine erste Stelle als Neupriester angetreten und im Pfarrhaus gewohnt hatte.

 

Die ev.-luth. Kirchengemeinde München Heilig-Geist betreut viele Gläubige, die sich in drei Gotteshäusern versammeln: Heilig-Geist-Kirche, Olympiakirche und Magdalenenkirche.

 

An der Pelkovenstraße, der Hauptachse des alten Moosach markieren die ältesten Gasthäuser des Stadtteils die Ausdehnung des Ortes bis in das 19. Jahrhundert. Der Alte Wirt, zugleich eines der ältesten Gasthäuser Münchens, steht an der Ecke zur Dachauer Straße und das Gasthaus Spiegl am anderen Ende des alten Moosach an der Ecke zur Feldmochinger Straße.

 

1972 wurde westlich der Landshuter Allee die Olympia-Pressestadt für die Olympischen Spiele errichtet. Das dortige Hochhaus Riesstraße 82 ist mit 83 Metern Höhe das momentan zwölfthöchste Gebäude in München. Von 2001 bis 2004 wurde der Komplex Hochhaus Uptown München errichtet, mit 146 Metern Höhe nach dem Olympiaturm das zweithöchste Gebäude der Stadt.

 

Durch den Zuzug von Angehörigen der Mittelschicht nach Moosach, wo traditionell eher Kleingewerbetreibende, Arbeiter und einfache Angestellte lebten, stellt sich die Sozialstruktur heute ausgeglichener dar. Nach der Stellung im Beruf dominieren Angestellte und Beamte unter den Erwerbstätigen. Die Haushaltsstruktur wird noch deutlich von Familien mit Kindern geprägt; entsprechend unterrepräsentiert sind Einpersonen-Haushalte.

 

Arbeitsplätze liegen hauptsächlich im verarbeitenden Gewerbe (Fahrzeug- und Maschinenbau, Textil und Bekleidung sowie Chemie), im Handel (verdichtet am „Moosacher Stachus“ an der Dachauer-, Bauberger-, Bunzlauer- und Pelkovenstraße sowie im Olympia-Einkaufszentrum und Nahversorgungszentrum dem Mona an der Hanauer Straße) sowie im Dienstleistungssektor.

Fläche:

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:

11,09 Quadratkilometer

54.045

4.872 Einwohner pro Quadratkilometer


Mietrendite

Der Stadtbezirk Moosach ist über alle Bevölkerungsschichten hinweg gleichermaßen beliebt. Die Nähe zur Münchner Innenstadt gepaart mit der Nähe zum Olympiapark verleiht diesem Stadtteil ein besonderes Flair. In Sachen Immobilienpreise ordnet sich Moosach im Mittelfeld der bayerischen Landeshauptstadt ein.

 

Aus Sicht eines Immobilieninvestors ist jedoch nicht der nur der Kaufpreis einer Immobilie entscheidend, vielmehr ist das Verhältnis aus erzielbaren Mieteinnahmen zum Kaufpreis ausschlaggebend. Dazu wird die sogenannte Mietrendite zu Rate gezogen, welche die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis einer Immobilie setzt. Unsere Experten haben die Mietrendite für den Stadtteil Moosach über die vergangenen Jahre analysiert und die Hauptergebnisse für Sie nachfolgend dargestellt.

Immobilie verkaufen Moosach

Für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter lässt sich eine leichte Steigerung der durchschnittlichen Mietrendite über den Betrachtungszeitraum erkennen. Während die Mietrendite Ende 2014 bei etwa 3,8% lag, stieg diese bis Ende 2017 auf ca. 4,2%. Dies entspricht einer Steigerung von 0,4 Prozentpunkten bzw. einem prozentualen Anstieg um 10% über den betrachteten Zeitraum und respektive ca. 3% pro Jahr. Die Mietpreise scheinen also im Beobachtungszeitraum tendenziell stärker gestiegen zu sein als die Kaufpreise im selben Zeitraum. Zu beachten ist jedoch, dass es über die Zeit hinweg sehr starke Schwankungen in der Entwicklung der Mietrendite in diesem Größensegment gab. Dies macht eine Aussage über die tatsächliche Entwicklung schwierig. Somit sollte das Ergebnis einer steigenden Mietrendite in diesem Größensegment eher im Gesamtkontext gesehen werden.

Wohnung verkaufen Moosach

Für mittelgroße Wohnungen lässt sich tendenziell ein Seitwärtstrend für die Entwicklung der Mietrendite in Moosach erkennen. Ende 2014 lag die Mietrendite ebenso wie Ende 2017 um die 3,7%. Die Kaufpreise scheinen also etwa gleich stark gestiegen zu sein wie die Mietpreise. Auch in diesem Größensegment sind größere Schwankungen der Mietrendite über die Zeit hinweg zu beobachten, was eine abschließende Aussage über die tatsächliche Entwicklung schwierig macht. 

Haus verkaufen Moosach

Für das Größensegment von 80 bis 120 Quadratmeter lässt sich ein leichter Rückgang der Mietrendite im Beobachtungszeitraum erkennen. Während die durchschnittliche Mietrendite im November 2014 bei etwa 3,2% lag, fiel diese bis Ende 2017 auf ca. 2,9%. Dies stellt einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte oder einen prozentualen Rückgang um ca. 10% über den Betrachtungszeitraum und somit etwa 3% pro Jahr dar. Zu beachten ist jedoch auch in diesem Größensegment, dass aufgrund der starken Schwankungen über die Zeit eine abschließende Aussage über die tatsächliche Entwicklung der Mietrendite für Moosach schwierig ist. Der leichte Rückgang sollte also nicht isoliert und eher im Gesamtkontext gesehen werden.

Für sehr große Wohnungen ist hingegen ein deutlich steigender Trend der Mietrendite im Beobachtungszeitraum zu erkennen. Im November 2014 lag die durchschnittliche Mietrendite noch bei etwa 2,8%, bis September 2017 stieg diese auf ca. 3,8% an. Dies entspricht einem Anstieg um einen Prozentpunkt bzw. einer prozentualen Steigerungsrate von etwa 35% über den Betrachtungszeitraum und somit ca. 12% pro Jahr. In diesem Größensegment scheinen die Mietpreise also um einiges stärker gestiegen zu sein als die Kaufpreise im selben Zeitraum.

 

Insgesamt ist festzustellen, dass die Mietrendite für Moosach in den letzten Jahren tendenziell gestiegen ist. Dies ist vor allem für sehr große Wohnungen festzustellen. Im mittleren Größensegment ist hingegen eher eine Seitwärtsbewegung der Mietrendite zu erkennen. Ob sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird, haben unsere Experten versucht, in unserer Rubrik Preise und Prognosen für Sie zu analysieren.

Aktuelle Marktberichte

Zudem stellen wir Ihnen Marktberichte unserer Immobilienmakler Moosach zur Verfügung.

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