IMMOBILIE Verkaufen Ramersdorf-Perlach

Immobilie Verkaufen Ramersdorf Perlach

Sie wollen Ihre Wohnung oder Ihr Haus in Ramersdorf-Perlach verkaufen oder vermieten? Wir halten Sie über die aktuellsten Entwicklungen des Stadtteils auf dem Laufenden.

haus verkaufen ramersdorf perlach - Stadtteil-Übersicht

Ramersdorf-Perlach ist der Stadtbezirk 16 der bayerischen Landeshauptstadt München.

 

Er besteht aus den beiden ehemaligen Gemeinden Ramersdorf (eingemeindet am 1. Januar 1864) und Perlach (eingemeindet am 1. Januar 1930) sowie den beiden auf dem ehemaligen Gemeindegebiet Perlachs liegenden Stadtteilen Waldperlach und Neuperlach. Die früheren Perlacher Ortsteile Michaeliburg und Fasangarten gehören heute weitgehend zu den Stadtbezirken Trudering-Riem bzw. Obergiesing-Fasangarten.

 

Im Stadtbezirk befinden sich elf Grundschulen, drei Hauptschulen, zwei Förderschulen, vier Realschulen, zwei Gymnasien, eine Orientierungsstufe, zwei Berufsschulen, 43 Kindergärten, neun Kinderkrippen, 21 Kinderhorte, zwei Kindertageszentren, acht Freizeitheime, 72 Parks bzw. Grünflächen (151 Hektar), 44 Spielplätze, vier Bezirkssportanlagen, zwei Stadtteilbibliotheken, ein Hallen- und Freibad. Im Rahmen der Stadtbereichsausrichtung der Münchner Volkshochschule wurde in Neuperlach-Süd eine Außenstelle der Münchner Volkshochschule eingerichtet. An der Grenze des Stadtbezirks zu Giesing hatte bis 2011 die Hochschule für Fernsehen und Film ihren Sitz. Es gibt 75 Haltepunkte der Münchner Verkehrsgesellschaft (unter anderem fünf Haltepunkte der U- und zwei der S-Bahn innerhalb des Stadtbezirks sowie drei U- und zwei S-Bahnhöfe an den Stadtbezirksgrenzen, dazu elf Bus- bzw. Trambahnlinien). Der Bezirksausschuss besteht aus 45 Mitgliedern.

 

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rumoltesdorf in den Jahren 1006 bis 1022 in einer Freisinger Urkundenabschrift. Jedoch deutet die Endung „-dorf“ darauf hin, dass bereits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts eine Siedlung bestanden haben könnte, zumal einzelne Mitglieder der Familie Rumoltes seit dem 8. Jahrhundert urkundlich bezeugt sind. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert werden verschiedene Ministerialiengeschlechter und Patrizierfamilien als Eigentümer der Höfe genannt; manche dieser Besitztümer wurden auch als Stiftungen der Kirche übergeben, bis sie während der Säkularisation 1803 wieder in weltlichen Besitz übergingen. Von 1818 bis zur Eingemeindung nach München 1864 war Ramersdorf eine eigene Gemeinde. Eine weitreichende Umgestaltung des Stadtteils entstand während der Herrschaft des Nationalsozialismus durch die großflächigen Straßenbauten und mit der Mustersiedlung Ramersdorf.

 

Die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf markiert den alten Ortskern, der mittlerweile ziemlich eingezwängt zwischen dem Mittleren Ring und der Zufahrt zur Autobahn München-Salzburg liegt. Urkundlich fassbar ist die Ramersdorfer Kirche seit Beginn des 11. Jahrhunderts, und sie dürfte neben Altötting eine der ältesten Wallfahrtsstätten Bayerns sein. Die Wallfahrten zum Marienbild dürften Anfang des 14. Jahrhunderts angefangen haben, in diesem Jahrhundert gelangte auch ein Kreuzpartikel in den Besitz der Kirche. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Kirche neu gebaut und im 17. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Barockisierungen. Der heutige Turm stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden viele Votivtafeln und andere Darstellungen, die einem überschwänglichen Heiligenkult huldigten, „im Namen der Aufklärung“ abgebrochen. Nach der Gründung einer eigenen Pfarrei 1907 (Maria Ramersdorf war bis dahin Filialkirche von St. Michael Perlach) wurden umfangreiche Restaurierungen unternommen, die aber gleichzeitig zur Entdeckung älterer Bestandteile der Kirche, etwa aus der Gotik, führten.

 

Aufgrund der Urkundenlage wurde 2005 von mehreren Stadtteil-Initiativen und -Organisationen beschlossen, im Jahr 2006 die Tausendjahrfeier Ramersdorfs stattfinden zu lassen.

 

Westlich von Ramersdorf bzw. Altperlach liegt der Bezirksteil Balanstraße West, der auch Ramersdorf-Süd oder Nußdorf genannt wird. Allerdings sind alle diese Namen nicht sehr verbreitet. Im Westen und Süden wird dieser Bezirksteil durch die Trasse der S-Bahnlinie nach Kreuzstraße begrenzt. In der Ständlerstraße befindet sich das MVG Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft.

 

Rund um das im Jahr 1910 errichtete und im Juni 1911 eingeweihte Wald- bzw. Leiberheim der Angehörigen des Infanterie-Leibregiments entstand ab 1911 eine Siedlung. Schon 1912 bemühten sich deren Bewohner um die Erteilung des Ortsnamens Wald-Perlach, ein entsprechender Antrag wurde aber 1920 vom Perlacher Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Erst im Jahr 1928 genehmigte das bayerische Innenministerium die neue Bezeichnung für die damals bereits rund 700 Einwohner zählende Waldkolonie. Waldperlach hat eine Grundschule (Gänselieselschule, eingeweiht im Mai 1952), eine katholische Kirche (St. Bruder Klaus), eine evangelische Kirche (Jubilatekirche, der im Ersten Weltkrieg von den Siedlern errichtete Wasserturm wurde in einen Glockenturm umgestaltet), eine Freiwillige Feuerwehr (Neubau des Feuerwehrhauses im Jahr 2006) und zwei Sportvereine, den SV Waldperlach (SVW) und den EC Waldperlach (ECW). In dem Vorort Waldperlach lebte der Kabarettist und Schauspieler Dieter Hildebrandt.

 

Zur Linderung der Wohnungsnot, der sich die in den 1950er Jahren rapide wachsende Stadt München gegenübersah, beschloss der Münchner Stadtrat 1960 die Errichtung von Entlastungsstädten, deren erste im Bereich der Gemarkung Perlach entstehen und Wohnraum für 80.000 Einwohner bieten sollte. Mit (heute) ca. 55.000 Einwohnern ist Neuperlach die größte westdeutsche Satellitenstadt. Ihre drei ersten Bauabschnitte (Nord, Nordost, Ost) wurden nach der Grundsteinlegung im Mai 1967 in rascher Folge realisiert; das Zentrum entstand weitgehend zwischen 1974 und 1978. Der zentrale Platz ist bis heute ein Torso. Der Abschnitt Süd folgte von 1980 bis 1991.

 

Der Ostpark ist eine Parkanlage im Nordwesten des Stadtteils Neuperlach. 1969 begannen die Bauarbeiten für einen ersten Abschnitt von 15,75 Hektar, der 1975 fertiggestellt wurde. 1979 wurde der zweite Abschnitt der Öffentlichkeit übergeben, 1982 der Ostpark in seiner gesamten Fläche von 56 Hektar offiziell eröffnet. Der Ostpark grenzt im Norden unter anderem an das Michaelibad.

Fläche:

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:

19,9 Quadratkilometer

114.708

5.766 Einwohner pro Quadratkilometer


WOHNUNG VERKAUFEN ramersdorf perlach - MIETRENDITE

Der Stadtbezirk Ramersdorf Perlach zählt zu den eher einfachen Stadtteilen Münchens. Das Stadtteilbild ist hauptsächlich durch Hochhaussiedlungen geprägt. Vor einigen Jahren war der Stadtbezirk daher eher als sozialer Brennpunkt verschrien. Gegenwärtig wandelt sich dieses Bild jedoch mehr und mehr. Auch wenn der Stadtteil immer noch zu den günstigeren Stadtbezirken Münchens gehört, siedeln sich hier zunehmend mittelständische Familien an. Die Nähe zu den Bergen gepaart mit der schnellen Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt macht die Lage des Stadtbezirks zunehmend attraktiv.

 

Auch die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Aus Investorenperspektive ist jedoch nicht der absolute Kaufpreis einer Immobilie entscheidend, vielmehr ist die Mietrendite relevant. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis einer Immobilie. Unsere Experten haben für Sie die Mietrendite in Ramersdorf Perlach analysiert und die Hauptergebnisse nachfolgend dargestellt.

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Für kleine Wohnungen ist ein eher sinkender Trend in der Entwicklung der Mietrendite für Ramersdorf Perlach festzustellen. Während die Mietrendite Ende 2014 noch ca. 3,6% betrug, fiel diese bis November 2017 auf ca. 3%. Dies stellt einen Rückgang von 0,6 Prozentpunkten bzw. einen prozentualen Rückgang um 17% über den Betrachtungszeitraum bzw. knapp 6% pro Jahr dar. Die Kaufpreise scheinen also stärker gestiegen zu sein als die Mietpreise im gleichen Zeitraum. Anzumerken ist, dass es über die Zeit starke Schwankungen in der Entwicklung der Mietrendite gab. Somit ist die Aussagekraft in diesem Größensegment eher eingeschränkt und das Ergebnis der sinkenden Mietrendite sollte nicht isoliert und eher im Gesamtkontext gesehen werden.

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Für mittelgroße bis große Wohnungen von 40 bis 80 Quadratmetern lässt sich hingegen ein steigender Trend für die Entwicklung der Mietrendite in Ramersdorf Perlach erkennen. Während die durchschnittliche Mietrendite Ende 2014 noch ca. 3,1% betrug, stieg diese bis November 2017 auf etwa 3,8% an. Dies entspricht einem Anstieg von 0,7 Prozentpunkten bzw. einer prozentualen Steigerungsrate von ca. 23% über den Betrachtungszeitraum bzw. knapp 8% pro Jahr. In diesem Größensegment scheinen die Kaufpreise also weniger stark gestiegen zu sein als die Mietpreise im gleichen Zeitraum.

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Für mittelgroße bis große Wohnungen lässt sich eher ein Seitwärtstrend der Mietrendite beobachten. Ende 2014 lag die durchschnittliche Mietrendite bei etwa 3,2%, bis November 2017 hat sich diese kaum verändert. Zwischenzeitlich gab es starke Schwankungen der Mietrendite, jedoch liegen der Startwert und der Endwert sehr nahe zusammen. Aufgrund der starken Schwankungen sollte eine abschließende Aussage aber mit Vorbehalt getroffen werden und der Seitwärtstrend eher im Gesamtkontext gesehen werden.

Für sehr große Wohnungen über 120 Quadratmeter lässt sich ein sinkender Trend der Entwicklung der Mietrendite über den Betrachtungszeitraum beobachten. Während die durchschnittliche Mietrendite Ende 2014 bei ca. 3,5% lag, fiel diese bis September 2017 auf etwa 2,8%. Dies entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozentpunkten bzw. einem prozentualen Rückgang von ca. 20% über den Beobachtungszeitraum und somit ca. 7% pro Jahr. Die Kaufpreise scheinen in diesem Größensegment also stärker gestiegen zu sein als die Mietpreise.

 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich über die Größensegmente hinweg keine einheitliche Aussage über die Entwicklung der Mietrendite in Ramersdorf Perlach treffen lässt. Während für kleine und sehr große Wohnungen tendenziell ein Rückgang der Mietrendite zu erkennen ist, ist für mittelgroße Wohnungen von 40 bis 80 Quadratmeter eher ein Anstieg der Mietrendite zu erkennen. Ob sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird, haben unsere Experten in unserer Rubrik Preise und Prognosen für Sie versucht zu analysieren.

AKTUELLE MARKTBERICHTE UND PROGNOSEN

In unserer Kategorie Preise und Prognosen finden Sie Prognosen der Entwicklung der Immobilienpreise Ramersdorf Perlach.

Zudem stellen wir Ihnen Marktberichte unserer Immobilienmakler Ramersdorf Perlach zur Verfügung.