Immobilie verkaufen Schwanthalerhöhe

Immobilie Verkaufen Schwanthalerhöhe

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Stadtteil-Übersicht

Die Schwanthalerhöhe (auch Westend genannt) ist der Stadtbezirk 8 der bayerischen Landeshauptstadt München.

 

Der Stadtbezirk gehört mit einer Fläche von 2,07 Quadratkilometern und einer Wohnbevölkerung von knapp 30.000 zu den am dichtesten besiedelten Stadtbezirken Münchens. Die Schwanthalerhöhe wurde im Rahmen der Neuansiedelung von Industrie im Münchner Westen als Arbeiterwohngebiet geplant, so dass sich hier viel genossenschaftlicher Wohnungsbau findet und der Arbeiteranteil bis heute überdurchschnittlich hoch ist.

 

Die Schwanthalerhöhe liegt am westlichen Rand der Innenstadt auf der Isarniederterrasse, begrenzt von den Bahnlinien Hauptbahnhof–Pasing und Hauptbahnhof–Ostbahnhof. Der innenstadtnahe und leicht abschüssige östliche Teil des Bezirks (Theresienhöhe) bildet einen Übergang zum Bahnhofsviertel, südlich davon oberhalb der Theresienwiese liegt das frühere Messegelände.

 

Nachbarbezirke sind Neuhausen-Nymphenburg und die Maxvorstadt im Norden, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt im Osten, Sendling im Süden sowie Sendling-Westpark und Laim im Westen.

 

Der Stadtteil hat seinen Namen von dem Bildhauer Ludwig Schwanthaler, dem Schöpfer der Bavaria; er hieß früher Sendlinger Höhe. Seine Entstehung hängt mit der um 1840 beginnenden Industrialisierung zusammen, die die Errichtung gründerzeitlicher Arbeiterviertel mit verdichteter Blockbebauung zur Folge hatte. Bis heute stammt knapp die Hälfte des Baubestands der Schwanthalerhöhe aus der Zeit vor 1919. Die teilweise schlechte Bausubstanz mit unzureichenden Wohnstandards machten ab Anfang der 1970er Jahre weitreichende Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Auf dem Fabrikgelände der ehemaligen Metzeler Gummiwerke wurden in den 1980er Jahren der Gewerbehof Westend und das Münchner Technologiezentrum errichtet. In der Folge wandelte sich auch die Wirtschaftsstruktur im Stadtteil. Inzwischen liegen etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze im Viertel im Dienstleistungssektor, im Handel und der öffentlichen Verwaltung.

 

Markante Orte sind der Backstein-Bau des Augustiner-Bräu (älteste Brauerei Münchens), das ehemalige Hauptzollamt mit seiner großen Glaskuppel, die Hackerbrücke, das ehemalige Einrichtungshaus XXXLutz (früher Karstadt) mit seiner monumentalen gewölbten Glasfassade, das angrenzende „Betongebirge“ (Biermösl Blosn) aus gestapelten Wohnblocks, der Bavariapark, das von Theodor Fischer erbaute Ledigenheim nahe dem Gollierplatz, sowie eine ganze Reihe kleinerer Plätze, die dem Stadtteil sein Gepräge geben. 2006 gewann der neu gestaltete Georg-Freundorfer-Platz den Preis der Stiftung Lebendige Stadt für den besten Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands.

 

Drei römisch-katholische Kirchen, St. Benedikt (1881), St. Rupert (1908 Gabriel von Seidl) und Maria Heimsuchung (1934) und eine evangelisch-lutherische Kirche, die Auferstehungskirche (1931 German Bestelmeyer) prägen das Bild der Schwanthalerhöhe.

 

Durch die Verlagerung der Messe München nach Riem im Februar 1998 wurde das alte Messegelände frei für eine Folgenutzung. Dort entstanden bis 2004 etwa 1.800 neue Wohnungen, außerdem Einrichtungen für Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (Verwaltungsgebäude der Mannheimer Lebensversicherung) und Gemeinbedarfseinrichtungen. In den verbliebenen denkmalgeschützten Jugendstilhallen der alten Messe wurde im Mai 2003 das Verkehrszentrum als Ableger des Deutschen Museums eröffnet. Im Juni 2010 konnte auch der neue Quartiersplatz Theresienhöhe über dem „Bahndeckel“ der Bevölkerung übergeben werden.

 

Die gute Verkehrsanbindung durch zwei U-Bahn-Linien, S-Bahn und den Mittleren Ring, die zentrale Lage und das urbane Flair machen den Stadtteil zunehmend zu einer beliebten Wohngegend.

Fläche:

Einwohner:

Bevölkerungsdichte:

2,07 Quadratkilometer

30.282

14.628 Einwohner pro Quadratkilometer


Mietrendite

Der Stadtbezirk Schwanthalerhöhe Laim hat sich in den letzten Jahren zu einem begehrten Stadtteil Münchens entwickelt. Vor allem die Schwanthalerhöhe ist aufgrund der Nähe zur Münchner Innenstadt sowie zur Theresienwiese bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Auch zahlreiche Dienstleistungsunternehmen haben sich hier angesiedelt. Dies macht sich auch in den Immobilienpreisen bemerkbar, welche in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind.

 

Aus Investorenperspektive ist jedoch nicht der absolute Kaufpreis relevant, vielmehr ist die Mietrendite ein wichtiger Faktor. Unsere Experten haben die Entwicklung der Mietrendite im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe Laim für Sie analysiert und die Hauptergebnisse dieser Analyse nachfolgend dargestellt.

Immobilie verkaufen Schwanthalerhöhe

Für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter ist ein steigender Trend der Mietrendite im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe Laim über den Betrachtungszeitraum zu erkennen. Während die durchschnittliche Mietrendite im November 2014 noch bei etwa 5% lag, stieg diese bis Ende 2017 auf etwa 8% an. Anzumerken ist jedoch, dass eine Mietrendite von 8% als unrealistisch hoch anzusehen ist. Diese hohe Mietrendite kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass zum Analysezeitraum nicht ausreichend viele Wohnungen in diesem Größensegment vorhanden waren, um einen aussagekräftigen Durchschnitt zu bilden. Somit sollte der Anstieg der Mietrendite in diesem Größensegment nicht isoliert, sondern eher im Gesamtkontext gesehen werden.

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Für mittelgroße Wohnungen ist hingegen eher ein Rückgang der Mietrendite über den Betrachtungszeitraum hinweg zu erkennen. Ende 2014 lag die durchschnittliche Mietrendite bei etwa 4,8%, bis November 2017 fiel diese auf ca. 4,3%. Dies entspricht einem Rückgang um 0,5 Prozentpunkten bzw. einem prozentualen Rückgang um ca. 10% über den Beobachtungszeitraum und somit ca. 3% pro Jahr. Die Kaufpreise scheinen also in diesem Größensegment im betrachteten Zeitraum stärker gestiegen zu sein als die Mietpreise im selben Zeitraum.

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Für mittelgroße bis große Wohnungen ist hingegen eher ein Seitwärtstrend der Mietrendite für den Stadtbezirk Schwanthalerhöhe Laim zu erkennen. Ende 2014 lag die durchschnittliche Mietrendite bei etwa 3,5%, bis November 2017 hat sich diese bis auf zwischenzeitlich starke Schwankungen kaum verändert. Die Kaufpreise scheinen also in diesem Größensegment ähnlich stark gestiegen zu sein wie die Mietpreise im selben Zeitraum.

Auch für sehr große Wohnungen über 120 Quadratmeter ist ein Seitwärtstrend der Mietrendite über den Beobachtungszeitraum zu erkennen. Im November 2014 betrug die durchschnittliche Mietrendite für den Stadtbezirk Schwanthalerhöhe Laim knapp über 3%, bis September 2017 hat sich dieser Wert kaum verändert. Die Mietpreise scheinen also in diesem Größensegment ähnlich stark gestiegen zu sein wie die Kaufpreise im selben Zeitraum. Zwischenzeitlich gab es jedoch sehr starke Schwankungen in diesem Datensatz, sodass die Aussagekraft dadurch dementsprechend eingeschränkt ist.

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass über die Größensegmente hinweg tendenziell ein Seitwärtstrend der Mietrendite über den Beobachtungszeitraum festgestellt werden kann. Dies ist vor allem für große und sehr große Wohnungen zu beobachten. In diesen Größensegmenten sind die Kaufpreise also ähnlich stark gestiegen wie die Mietpreise. Für sehr kleine Wohnungen ist hingegen ein steigender Trend der Mietrendite zu beobachten. In diesem Segment scheinen die Mietpreise also stärker gestiegen zu sein als die Kaufpreise im selben Zeitraum. Ob sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird, haben unsere Experten in unserer Rubrik Preise und Prognosen versucht für Sie zu analysieren.

Aktuelle Marktberichte

Zudem stellen wir Ihnen Marktberichte unserer Immobilienmakler Schwanthalerhöhe zur Verfügung.

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