Marktbericht unserer Immobilienmakler Landkreis München

Als Immobilienmakler für den Landkreis München stellen wir Ihnen aktuelle Immobilienberichte für die einzelnen Stadtteile zur Verfügung. Unsere Makler sind mit den Besonderheiten des Immobilienmarktes im Landkreis München bestens vertraut und teilen mit Ihnen gerne ihre Einschätzungen zu den neuesten Entwicklungen.

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Überblick der Gemeinden des Landkreises München

Der Landkreis München erfreut sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit bei Mietern sowie bei Immobilieninvestoren. Dementsprechend sollte sich dies auch in steigenden Immobilienpreisen in den Vororten der bayerischen Landeshauptstadt widerspiegeln. Wir als Immobilienmakler Landkreis München haben die Entwicklung der Immobilienpreise im Münchner Umland über die letzten Jahre analysiert. Anbei finden Sie unsere Erkenntnisse, welche wir grafisch illustriert haben.

Marktbericht Landkreis München - Erstes Halbjahr 2019

Grünwald wies mit durchschnittlich über 8.000 Euro pro Quadratmeter die höchsten Kaufpreise im ersten Halbjahr 2019 auf. Aying war hingegen der günstigste Gemeinde des Münchner Landkreis.

Ein ähnliches Bild lässt sich für die Mietpreise im Landkreis München erkennen. Auch in dieser Kategorie nimmt Grünwald die Spitzenposition ein. Aying findet sich auch hier am unteren Ende, jedoch noch vor Brunnthal.

Marktbericht Landkreis München - Q1 2019

Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter im ersten Quartal 2019 war in Grünwald am höchsten. Den niedrigsten Angebotspreis pro Quadratmeter wies hingegen die Gemeinde Aying auf.

Mietpreise von unseren Immobilienmakler Landkreis München Q1 2019

Analog verhält es sich mit den Mietpreisen. Auch hier liegt Aying auf dem letzten Platz, Grünwald nimmt dagegen auch bei den Mietpreisen die Spitzenposition im gesamten Landkreis München ein.

Die Mietrendite ist in Garching bei München mit 3,12 % am höchsten, Grünwald weist dagegen mit 2,37 % aufgrund der sehr hohen Kaufpreise die niedrigste Mietrendite auf.

Marktbericht 2014 - 2018

Entwicklung der Kaufpreise

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Für Wohnungen im Landkreis München bis 40qm zeichnet sich ein steigender Trend über die letzten drei Jahre ab. Während die Immobilienpreise pro Quadratmeter Mitte 2015 im Durchschnitt bei ca. 4000 Euro lagen, lagen diese Mitte 2018 schon bei ca. 5500 Euro. Dies entspricht einem signifikanten Anstieg von 37,5% über die drei Jahre bzw. ca. 15% pro Jahr. Dabei sieht man in den einzelnen Stadtteilen teilweise deutliche Unterschiede. Während sich die Immobilienpreise in Karlsfeld in den letzten drei Jahren fast verdoppelt haben, sieht man in Haar keine große Erhöhung der Immobilienpreise. Auch die Immobilienpreise in den anderen Teilen des Münchner Umlands schwankten stark. Insgesamt ist jedoch ein stark steigender Preistrend für Wohnungen unter 40 Quadratmeter zu erkennen.

Auch für Wohnungen im Landkreis München von 40-80 Quadratmeter ist ein steigender Preistrend über die vergangenen drei Jahre zu beobachten. Während Ende 2014 im Schnitt bei 4500 Euro pro Quadratmeter lagen, ist bis Ende 2017 ein Anstieg auf durchschnittlich 5500 Euro zu erkennen. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg um ca. 22% über drei Jahre bzw. ca. 7% pro Jahr. Während sich die Preise für Germering fast verdoppelt haben, sind die Preise in Ottobrunn kaum gestiegen. Auch für Grünwald ist ein starker Anstieg der Immobilienpreise zu verzeichnen. Dieser führt die Immobilienpreise im Münchner Umland für Wohnungen zwischen 40 und 80 Quadratmeter mit deutlichem Abstand an.

Für Wohnungen von 80-120 Quadratmeter lässt sich im Landkreis München ebenfalls ein deutlicher Anstieg der Wohnungspreise erkennen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg von ca. 4000 Euro Ende 2014 auf ca. 6000 Euro Ende 2017. Dies entspricht einem Anstieg um insgesamt 50% bzw. ca. 16% pro Jahr. Dabei gibt es deutliche Unterschiede in der Preisentwicklung in den verschiedenen Vororten. Für Pullach blieben die Preise nahezu unverändert. Für Karlsfeld und Ottobrunn sind moderate Steigerungen zu erkennen, während für es beispielsweise für Grasbrunn und Grünwald sehr starke Preissteigerungen gab.

Eine ähnliche Entwicklung der Immobilienpreise ist auch für Wohnungen über 120 Quadratmeter zu erkennen. Der durchschnittliche Preis pro QM lag Ende 2014 bei ca. 5000 Euro, im November 2017 dagegen schon bei ca. 7000 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 40% über den gesamten Zeitraum bzw. 13% pro Jahr. Signifikant sind dabei die Unterschiede in den einzelnen Stadtteilen. Während die Immobilienpreise in Haar Ende 2014 noch bei unter 4000 Euro lagen, lagen diese in Landkreisen wie beispielsweise Unterhaching und Ottobrunn schon fast doppelt so hoch. Bis Ende 2017 ist jedoch eine Annäherung der Immobilienpreise in den unterschiedlichen Landkreisen zu erkennen.

 

Insgesamt ist also für alle Wohnungsgrößen ein deutlicher durchschnittlicher Anstieg der Immobilienpreise über die Vororte der bayerischen Landeshauptstadt zu erkennen. Dies dürfte einerseits darauf zurückzuführen sein, dass sich das Münchner Umland vor allem bei Familien in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit erfreut, da man dem Großstadtstress entfliehen kann, gleichzeitig aber die Anbindung an die Innenstadt als gut bezeichnet werden kann. Andererseits ist die Preisentwicklung des Umlands auch abhängig von der Preisentwicklung in der bayerischen Landeshauptstadt an sich. Steigen die Preise im Stadtbereich, steigt die Nachfrage nach Immobilien im Umland, was auch hier die Preise steigen lässt. Ob und in welchem Ausmaß sich die Kaufpreissteigerung auch auf die Mieten ausgewirkt haben wird im Folgenden betrachtet.

Entwicklung der Mietpreise

Bei den Mietpreisen bis 40 Quadratmeter lässt sich ein eher überraschendes Bild erkennen. Die Mieten in den meisten Vororten sind von Ende 2014 bis Ende 2017 tatsächlich kaum angestiegen. Es sind jedoch enorme Schwankungen zu erkennen. Diese sind jedoch auf Datenprobleme oder Luxussanierungen bzw. möblierte Wohnungen zurückzuführen, welche am Markt um einiges teurer angeboten werden. Im Durchschnitt jedoch haben sich die Mietpreise in den letzten drei Jahren für die meisten Teile des Münchner Umlands nur mäßig erhöht. Im Vergleich zur Preissteigerung für Eigentumswohnungen bis 40 Quadratmeter fiel die Preisentwicklung um einiges moderater aus.

Für Wohnungen zwischen 40 und 80 Quadratmeter zeichnet sich hingegen ein anderes Bild ab. Während der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter Ende 2014 noch bei ca. 11 Euro lag, stiegen die Mietpreise bis Ende 2017 im Schnitt auf ca. 16 Euro. Dies entspricht einer starken Preissteigerung von ca. 45% insgesamt bzw. ca. 15% pro Jahr. Auch für diese Wohnungsklasse lassen sich für die einzelnen Vororte starke Schwankungen erkennen. Dies deutet auf eine starke Variation in der Ausstattung der Wohnungen hin.

Betrachtet man die Entwicklung der Mietpreise für Wohnungen von 80 bis 120 Quadratmetern, zeichnet sich ein ähnliches Bild ab wie für Wohnungen bis 40 Quadratmeter. Von Ende 2014 bis Ende 2017 sind moderate durchschnittliche Preissteigerungen zu beobachten, jedoch keine signifikanten Preiserhöhungen wie für Wohnungen von 40 bis 80 Quadratmetern. Davon ausgenommen ist Haar. Dort sind die Mietpreise für in den letzten drei Jahren sehr stark angestiegen. Dies ist eher überraschend und könnte ein Hinweis auf eine geringe Datenqualität in der Stichprobe sein.

Auch für Wohnungen über 120 Quadratmetern zeichnet sich von Ende 2014 bis Ende 2017 ein eher moderater Preisanstieg ab. Für die meisten Vororte blieben die Mietpreise sogar so gut wie unverändert. Große Schwankungen innerhalb der einzelnen Vororte sind aufgrund der Ausstattung bzw. Möblierung der Wohnungen auch hier zu erkennen.

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sowohl bei den Mietpreisen als auch bei den Kaufpreisen Preiserhöhungen über die letzten drei Jahre zu erkennen sind. Überraschenderweise sind die Kaufpreise aber um einiges stärker gestiegen als die Mietpreise. Dies ist erwähnenswert, da in den Medien die horrenden Mietpreise immer wieder hervorgehoben werden. Wenn man die Entwicklung der Mietpreise jedoch in Relation zur Entwicklung der Kaufpreise für den Landkreis München setzt ist klar zu erkennen, dass die Kaufpreise überproportional gestiegen sind, nicht die Mietpreise. Aus Investorensicht müssten die Mietpreise also noch um einiges steigen, um die hohen Kaufpreissteigerungen zu rechtfertigen. Ob und in welchem Ausmaß dies zu erwarten ist, haben unsere Immobilienmakler im Bereich Preise und Prognosen für Sie analysiert. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um eine Prognose nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Kein seriöser Maklerbetrieb wird sich anmaßen, die Zukunft bis ins letzte Detail vorhersagen zu können.

Landkreis-Fakten

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